Verona, Italien

Foto-Spot in Verona

Ponte Pietra zur blauen Stunde

Die römische Bogenbrücke über die Etsch, weißer Stein und roter Backstein von unten angestrahlt, darunter der schnell fließende Fluss.

Über Ponte Pietra zur blauen Stunde

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Die Ponte Pietra wurde seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. viele Male neu gebaut, und die Reparaturen lassen sich im Mauerwerk lesen: zwei originale römische Bögen aus hellem Stein, der Rest aus warmem rotem Backstein der mittelalterlichen und der Nachkriegserneuerungen. Genau diese Ungleichheit macht sie fotogener als eine glattere Brücke.

Es gibt zwei Bildideen, und sie leisten Verschiedenes. Auf der Brücke selbst schaffen die Brüstungen und das Backsteintor am Nordende eine geschlossene, intime Bühne, dahinter der Hügel mit Castel San Pietro. Vom Ufer flussabwärts am rechten Ufer läuft dagegen die ganze Bogenreihe durchs Bild, mit ihrer Spiegelung im Wasser, dem Domturm links und dem beleuchteten Hügel darüber.

Zur blauen Stunde funktioniert beides: Die Brückenbeleuchtung geht an, während der Himmel noch Farbe hat, und die Etsch ist dunkel genug für Spiegelungen. Es ist eine belebte Fußgängerbrücke, aber sie ist lang — im letzten Drittel ist meist Platz. Die Uferwege darunter sind stellenweise unbeleuchtet und die Strömung ist stark, nach Einbruch der Dunkelheit also auf der Uferpromenade bleiben statt auf den Kiesbänken.

Beste Zeit zum Fotografieren

Blaue Stunde, sobald die Brückenbeleuchtung an ist und der Himmel noch Farbe hat

Tipps

Das letzte Drittel der Brücke ist am leersten. Für die Spiegelung vom rechten Ufer flussabwärts fotografieren — und nach Einbruch der Dunkelheit die Kiesbänke meiden.

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