Siena, Italien

Foto-Spot in Siena

Die Terrasse des Facciatone bei Sonnenuntergang

Ein schmaler Steg auf der unvollendeten Fassade des Doms, den Siena nie zu Ende baute — auf Dachhöhe, mit dem Duomo auf der einen und dem Torre del Mangia auf der anderen Seite.

Über Die Terrasse des Facciatone bei Sonnenuntergang

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1339 begann Siena eine Kathedrale, die so gewaltig war, dass der bestehende Dom nur ihr Querschiff geworden wäre. Die Pest beendete die Arbeiten, und die riesige unvollendete Wand steht bis heute — das Facciatone. Eine Wendeltreppe im Museo dell'Opera führt hinauf auf ihre Krone: ein wenige Meter breiter Steg unter freiem Himmel.

Es ist der beste Aussichtspunkt der Stadt und ausnahmsweise hoch, ohne fern zu sein. Der gestreifte Campanile des Doms steht nah genug, um den Hintergrund eines Porträts zu füllen, während auf der anderen Seite die Ziegeldächer bis zum Torre del Mangia hinunterlaufen. Das späte Licht kommt hinter der Kathedrale hervor: Für beleuchtete Gesichter dreht man sich zum Mangia, der Dom bleibt für Gegenlicht.

Der Zugang läuft über das Museumsticket, die Treppe ist eng, steil und stellenweise nur einspurig — Öffnungszeiten prüfen, sie wechseln mit der Saison und enden im Winter lange vor Einbruch der Dunkelheit. Die Terrasse ist klein: Bei mehr als einer Handvoll Besucher wird daraus eine Warteschlange statt eines Shootings, also zur Öffnung oder zum letzten Einlass kommen.

Beste Zeit zum Fotografieren

Die letzte Stunde Licht, mit Blick zum Torre del Mangia

Tipps

Museumsticket und enge Wendeltreppe — die Zeit des letzten Einlasses prüfen. Die Terrasse fasst nur wenige Menschen, also zur Öffnung oder im letzten Zeitfenster kommen.

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