Rome, Italien

Foto-Spot in Rom

Kolosseum von außen

Als Hintergrund wirkt das Amphitheater von den umliegenden Straßen und Gärten am besten — kein Ticket, keine Schlange und der ganze Bogen im Bild.

Über Kolosseum von außen

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Niemandem muss man erklären, was das Kolosseum ist; weniger offensichtlich ist, dass die besten Aufnahmen davon von außen entstehen, kostenlos, von den Straßen und Gärten ringsum. Drinnen steckt man im Bauwerk und sieht es nicht. Draußen bekommt man den ganzen Bogen hinter eine Person und steht trotzdem nah genug für ein Porträt.

Drei Standorte erledigen das meiste. Die Terrasse am oberen Ende der Via Nicola Salvi, vom Park Colle Oppio herunterkommend, liefert die klassische erhöhte Dreiviertelansicht mit gestaffelten Bögen. Der Gehweg an der Via Celio Vibenna auf der Südseite liegt tiefer und ist breiter und erlaubt es, nach oben zu fotografieren, sodass die Mauer den Himmel füllt. Und die Ecke am Konstantinsbogen bringt zwei Monumente ohne Weitwinkel in ein Bild.

Zum Sonnenaufgang kommen. Der Travertin ist zu jeder Stunde warm getönt, aber im Morgengrauen trifft das Licht von Osten direkt auf die Außenmauer, der Verkehr auf der Ringstraße ist dünn, und die Ticketschlangen haben sich noch nicht gebildet. Um neun ist die ganze Runde eine wandernde Menschenmenge. Kostümierte Zenturionen arbeiten den ganzen Tag auf der Nordseite und verlangen Geld, wenn sie im Bild landen — lieber weitergehen als diskutieren.

Beste Zeit zum Fotografieren

Sonnenaufgang, bevor sich die Schlangen bilden und solange der Stein noch warm getönt ist

Tipps

Einmal ganz herumgehen — auf der Nordostseite sind meist die wenigsten Menschen. Kostümierte Gladiatoren erwarten Geld, wenn sie im Bild landen.

Fotografen, die hier arbeiten: Kolosseum von außen

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