Milan, Italien

Foto-Spot in Mailand

Die Navigli-Kanäle

Mailands Kanalviertel — Wasser, eiserne Fußgängerbrücken und Fassaden, die zur Aperitivo-Stunde aufleuchten.

Über Die Navigli-Kanäle

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Die Navigli sind der Rest eines Kanalnetzes, das einst durch die ganze Stadt lief und den Marmor für den Dom vom Lago Maggiore heranbrachte. Zwei davon liegen im Südwesten noch offen: der Naviglio Grande und der Naviglio Pavese, gesäumt von niedrigen Häusern, Laubengang-Höfen, eisernen Fußgängerbrücken und heute gut zwei Kilometern Bars.

Das fotografische Kapital ist das Wasser. Von den Brücken läuft der Kanal gerade von einem weg zwischen zwei beleuchteten Ufern — ein axiales Bild, bei dem die Spiegelungen die halbe Arbeit machen. Unten am Wasser sind die Treidelwege schmal und die Fassaden nah, was eher zu gehenden Porträts passt als zu weiten Ansichten. Die Höfe am Naviglio Grande, vor allem der Vicolo dei Lavandai mit seinem alten Waschhaus, sind der stille Gegenpol zur Bar-Meile.

Auf die blaue Stunde legen: Die Leuchtschriften der Bars und das Fensterlicht gehen an, während der Himmel noch Farbe hat, und der Kanal verdoppelt alles. Unter der Woche kommen — freitags und samstags ist der Treidelweg zwischen April und Oktober Schulter an Schulter, und es gibt kein Bild ohne einen Spritz darin.

Beste Zeit zum Fotografieren

Blaue Stunde, wenn die Lichter der Bars angehen und sich im Kanal spiegeln

Tipps

Die Fußgängerbrücken über den Naviglio Grande liefern den axialen Blick das Wasser entlang. Wochentagsabende sind weit ruhiger als Wochenenden.

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