Positano und Sorrent fotografieren

Kate Belova · Founder & Photographer··Aktualisiert am 7. Okt. 2026

Gleiche Küste, entgegengesetzte Seiten

Positano und Sorrent liegen auf derselben Halbinsel und schauen in entgegengesetzte Richtungen. Sorrent blickt von einer Klippenkante nach Norden, über den Golf von Neapel auf den Vesuv. Positano blickt nach Süden, eine Schlucht hinab, aufs offene Meer. Diese eine Tatsache entscheidet das meiste an einem Shooting: wann das Licht ankommt, in welche Richtung es fällt und wie lange es bleibt, bevor ein Grat es nimmt.

Die Orte liegen sechzehn Kilometer auseinander – fünfunddreißig Minuten außerhalb der Saison, die SS145 bis Meta und dann die SS163, anderthalb Stunden in der zweiten Augustwoche. Fotografieren Sie einen Ort pro Shooting; die Straße frisst jeden Versuch, beide zu machen.

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Real shots from Sorrento

Positano ist eine vertikale Stadt

Das Bild, für das Sie gekommen sind

Positano hat keinen Platz und keine flache Mitte. Es ist eine Schlucht, in die ein Dorf gegossen wurde: rosafarbene, ockerfarbene, verblasst terrakottafarbene und cremeweiße Häuser übereinandergestapelt, Bougainvillea über den Stützmauern und in der Mitte die Majolikakuppel von Santa Maria Assunta, gelb, grün und blau.

Von innen können Sie das nicht fotografieren. Das Bild, das alle im Kopf haben, entsteht an drei Orten – alle unten, mit Blick zurück nach oben.

  • Das Ostende der Spiaggia Grande, am Anleger. Rücken zum Wasser, die Menschen auf dem dunklen Sand oder der Bootsrampe, und die Stadt steigt hinter ihnen auf, die Kuppel mittig links.
  • Via Positanesi d'America, der Klippenweg, der am Westende des Strandes Richtung Fornillo abgeht. Sechs Minuten, ohne Steigung. Am Torre Trasita bekommen Sie die Stadt über das Wasser hinweg, mit dem Turm als Vordergrund – der bessere Blick, und fast niemand geht ihn.
  • Vom Boot, hundert Meter draußen. Die einzige Möglichkeit, das ganze Gesicht der Stadt in einem Bild zu halten, ohne dass ein Weitwinkel die Ränder verbiegt. Eine Stunde auf einem Gozzo vor dem Anleger ist das bestangelegte Geld des Shootings.

Das Licht ist kürzer, als Sie denken

Die Schlucht öffnet sich nach Südsüdwest, und die Grate zu beiden Seiten sind hoch. Am Morgen sitzt die Stadt im eigenen Schatten, während das Meer davor schon brennt – eine unbequeme Belichtung, und ein schönes Bild, wenn Sie damit arbeiten. Direkte Sonne trifft zuerst die obersten Häuser und arbeitet sich hinunter.

Der späte Nachmittag ist das verlässliche Fenster, und es ist kurz. Die Sonne verschwindet hinter dem Westgrat, lange bevor sie den Meereshorizont erreicht, und die Stadt wird in zehn Minuten flach und blau. Welche Sonnenuntergangszeit Ihre App auch nennt: Ziehen Sie dreißig bis vierzig Minuten ab und behandeln Sie das als hartes Ende. Dann bleiben Sie: Wenn die Lampen angehen, werden die Terrassen warm gegen einen noch blauen Himmel, und zwanzig Minuten lang ist das das beste Bild des Abends.

Die Stufen, und wer das nicht tun sollte

Sagen Sie das vor der Buchung, nicht danach. Positano ist eine Treppe. Die Ringstraße verläuft als Einbahnstraße oberhalb der Stadt; von der Haltestelle Sponda zum Strand ist es ein durchgehender Abstieg aus Treppengassen, Rampen und weiteren Stufen – mehrere hundert – und der Rückweg ist dasselbe umgekehrt. Es gibt einen kleinen Ortsbus, nur in eine Richtung, und in der Saison stehen Sie dafür an.

  • Falsch für einen Kinderwagen: kein alternativer Weg hinunter, kein öffentlicher Aufzug, der das löst.
  • Falsch bei eingeschränkter Mobilität, einem frischen Knie, einer späten Schwangerschaft oder für alle, die auf unebenem Stein unsicher sind.
  • Eine lange Schleppe funktioniert im Umkreis von zweihundert Metern um den Strand und nirgends darüber.
  • Ein kleines Kind im Juli wird hinunter- und wieder hinaufgetragen. Entscheiden Sie in diesem Wissen.

Trifft eine dieser Zeilen auf Ihre Gruppe zu, machen Sie keine Kompromisse: Fahren Sie nach Sorrent, sechzehn Kilometer die Küste zurück – und flach.

Wo die Menge nicht ist

Die Via dei Mulini, der Hauptabstieg, ist von zehn Uhr morgens bis sechs Gänsemarsch. Dort entsteht nichts Brauchbares.

Was ruhig bleibt: die Treppengassen oberhalb der Via Pasitea Richtung Liparlati, fünf Minuten Aufstieg abseits der Touristenlinie, bemalte Türen und Wäscheleinen und niemand; der Fornillo-Weg; und die Spiaggia Grande vor halb neun, die Liegen noch gestapelt. Der Großteil des Strandes ist lizenzierte Konzession und der freie Streifen schmal: Bauen Sie sich nicht in einer Reihe auf, für die Sie nicht bezahlt haben. Drohnen über der bebauten Küste sind ein Nein.

Sorrent ist flach

Die Terrassen

Sorrent ist die Oberkante einer Tuffklippe, fünfzig Meter senkrecht aus dem Wasser, mit der Stadt eben darauf. Die Altstadt läuft sich ohne Steigung, weshalb sie die richtige Antwort für Familien, Großeltern und alle mit Kinderwagen ist.

Die Villa Comunale verdient ihren Andrang: ein öffentlicher Garten an der Klippenkante, ein Geländer über dem Abgrund, der Hafen Marina Piccola direkt darunter, der ganze Golf und der Vesuv gegenüber. Kostenlos, aber die Tore schließen nachts – prüfen Sie die Schließzeit, wenn Sie im Dezember fotografieren. Ab einer halben Stunde vor Sonnenuntergang füllt sie sich, das Geländer zuerst: Seien Sie eine Stunde früher da. Ein Aufzug fährt vom Garten zum Hafen hinunter, für Aufnahmen auf Wasserhöhe danach.

Ein saisonales Detail verändert das Foto. Im Hochsommer geht die Sonne weit im Nordwesten unter, draußen über dem Wasser hinter Ischia, sodass sie von der Terrasse aus in Ihrem Bild steht und Sie gegen sie fotografieren. Bis zum Spätherbst ist der Untergangspunkt nach Westsüdwest gewandert, hinter die eigenen Hügel der Halbinsel: Die Terrasse verliert das Licht früher, und die Belohnung ändert sich – die Sonne verlässt das Bild, der Vesuv wird rosa. Zwei Bilder – entscheiden Sie also, welches Sie wollen, bevor Sie das Datum wählen.

Nebenan der Kreuzgang von San Francesco: verschlungene Bögen, Bougainvillea über den Säulen, tiefer Schatten. Arbeiten Sie ihn ein, zwei Stunden vor der Terrasse ab, mit einer zweiten Idee in der Tasche – dort finden Zeremonien statt, und er kann ohne Vorwarnung geschlossen sein.

Marina Grande

Unterhalb der Stadt, über eine Treppengasse, die unter dem alten griechischen Tor hindurchführt, ist Marina Grande noch ein arbeitendes Fischerdorf: Netze auf dem Kai, Boote auf der Rampe, ocker- und rostrote Häuser an der Wasserlinie, Restaurants auf Pfählen. Rund hundert Stufen hinunter, oder der lange Weg über die Straße.

Fotografieren Sie es am Morgen. Die Landzunge östlich der Marina hält die Sonne in den ersten Stunden vom Kai fern: weiches Licht, während die Männer tatsächlich arbeiten, und beides endet gemeinsam. Es ist der eine Teil Sorrents, der sich wie ein Ort fotografiert, an dem Menschen leben, statt einen, den sie besuchen. Marina Piccola auf Wasserhöhe können Sie auslassen – es ist der Fährhafen und sieht auch so aus; vom Garten oben ist er in Ordnung.

Für etwas Raueres: Am Capo di Sorrento gehen Sie fünfzehn Minuten durch die Olivenhaine hinunter zu den Bagni della Regina Giovanna: ein Felsbecken, durch einen natürlichen Bogen mit dem Meer verbunden, eine römische Villenruine auf der Landzunge darüber. Keine Geländer, das letzte Stück geht mit den Händen am Fels, und um elf im Juli ist jeder Felsvorsprung besetzt. Früh, geschlossene Schuhe, kein langes Kleid.

What clients say about this kind of shoot

Wonderful experience! We loved having Marco as the photographer for our special day. He and his son had such warmth about them and made us feel comfortable. The delivery of the photos was so quick and we absolutely love the outcome! He captured all the smiles, tears, laughter and love while being so professional, gentle and discreet. We had a bit of a language barrier which made the interactions even more fun. He was supportive through all our requests with a smile on his face. Grazie Marco! Thank you for being a part of our wedding and blessing us with your talent!

— Neriana F. on Marco M.

My husband and I are simply blown away by how amazing the photos of our wedding in Tuscany turned out! They are unique, artistic, truly special and edited to perfection. We loved working with them and highly recommend them to anybody getting married or having a special event in the area.

— Alexandra S. on Marco M.

What can you say about this group of professionals? They go beyond simply being professionals. They put love and all of their character into every shot. They understood absolutely everything about us straight away. Watching them shoot and be moved by it tells you exactly what I mean. Attentive to every angle, careful to choose the moment and the perfect instant. Professional equipment of the highest level, but which only works because it is them, with their own hands, who are able to give back the magic. My husband and I are frighteningly shy, we were genuinely scared of having to be photographed, but we couldn't have made a better choice. What we found in front of us was a team of professionals who took us by the hand and guided us. And not only us, but our parents, bridesmaids and guests too. The same availability with the rest of the staff, which created a perfect harmony that made our wedding perfect. To this day our guests still compliment them on their discretion, professionalism, warmth, delicacy and sensitivity. I recommend them warmly, because you won't just have professionals beside you but true friends. Thank you from the heart for turning our day into a fairy tale.

— Martina on Marco S.

Choosing Marco and his team for our wedding was one of the best decisions we could have made! A fantastic photographer, extremely good and professional. From the very first moment he made us feel completely at ease, and on the wedding day he was impeccable in every respect. He managed to catch emotions, details and spontaneous moments without ever being intrusive, telling the story of our day in an authentic, special way. The photos are wonderful and every time we look at them we're moved all over again, reliving those unique moments. We'd choose him a thousand times over!

— Barbara A. on Marco M.

Today I had my photo shoot with Marco. The meeting was straightforward. He immediately had a plan for where and how to take the photos, including posing tips. After just 30 minutes the photos were in the can, even though we actually had to walk a short distance back to the Vatican beforehand. I can't wait to see the edited photos. If there are a few good shots in there, this was really efficient.

— Stefan on Marco S.

Much more than a photographer — where his photographs end, the memories begin! I've known Marco Miglianti since I was a child. He photographed my First Communion and my Confirmation, so when the time came to choose a photographer for our wedding we had not the slightest doubt: we already knew it would be him. And today we can say with absolute certainty that we couldn't have made a better choice. From the very first meeting Marco won us over with his irresistible warmth, his humanity and his ability to put us completely at ease. He is a sunny, genuine person, always with a smile. On the morning of the wedding, as the emotion and the nerves were starting to bite, he managed to turn it all into laughter, calm and lightness. It was like having a family friend beside us. From the first moment Marco understood us perfectly, without our having to explain. We didn't want forced poses or staged moments; we simply wanted to live every instant spontaneously, without feeling watched or directed. With the discretion and sensitivity that set him apart, he managed to tell the story of our day exactly as it was: authentic and full of real emotion. With that same discretion and sensitivity he caught the knowing looks, the embraces, the tears of joy, the laughter and all those small details that often slip past but are the essence of such a special day. He never once asked us or our guests to interrupt a moment to pose, and precisely because of that, every photograph tells the truth of that day. When we received the photos we were deeply moved. We weren't simply looking at images: we were reliving our wedding. Every shot took us right back to that instant and those feelings, and made us feel something incredible. That is the greatest gift a photographer can give. Beyond his extraordinary sensitivity, Marco is an exceptionally well-prepared professional. You immediately sense his experience, his care for every detail and his ability to handle any situation calmly and confidently. Even his famous bride's emergency kit shows how nothing is left to chance and how much he genuinely wants everything to be perfect. Thank you from the heart, Marco, for telling the story of the most beautiful day of our lives with your enormous passion, your sensitivity and your infectious smile. You gave us authentic, timeless memories that we will keep in our hearts forever. If we could go back, we would choose you again. And we'd do it a thousand times over! Martina & Florian

— Martina B. on Marco M.

Welcher Ort für wen

Sie sindGehen Sie nachWarum
Ein fittes Paar auf PostkartenjagdPositanoDie Schlucht rahmt nur von unten, und der Aufstieg ist der Preis
Familie mit Kinderwagen oder kleinen KindernSorrentFlach, Schatten, keine Treppen zu verhandeln
Großeltern in der GruppeSorrentDie Villa Comunale ist von den meisten Hotels ein ebener Weg
Ein Heiratsantrag bei SonnenuntergangPositano, vom BootAuf dem Wasser kann Sie niemand bedrängen
Ein langes KleidPositano, nur StrandDie Oberstadt mit Schleppe findet nicht statt

Timing und Kosten

Eine Stunde ist ein Ort, richtig gemacht: Spiaggia Grande plus Fornillo-Weg, oder Villa Comunale plus Kreuzgang. Zwei Stunden sind das, was Positano verlangt, sobald das Gehen mitgezählt ist. Drei sind ein Hochzeitsmorgen.

Das Zentrum von Sorrent ist eine ZTL, und die Parkplätze sind ab Vormittag voll; in Positano parken Sie oben an der Hauptstraße, Abstieg und Aufstieg sind also ohnehin zu Fuß. Die saisonale Fähre zwischen den beiden Orten umgeht die Küstenstraße und ist im August das Ticket wert.

Shootings kosten ab EUR 450 für eine Stunde und EUR 680 für zwei, alles inklusive, nichts kommt hinterher dazu.

Die Seiten zu Positano und Sorrent haben die Ortsdetails. Zu zweit starten Sie bei Paaren; mit Kindern oder Großeltern dabei ist Familie der ehrliche Startpunkt. Und wenn Sie eine Zeile aus alldem behalten, dann die über den Kinderwagen.

Buchen Sie das Licht, nicht die Uhrzeit. In Positano liegen zwischen einem guten Bild und einem flachen etwa zwanzig Minuten.

Häufige Fragen

Wo entsteht das klassische Positano-Bild mit der Majolikakuppel?

An drei Orten, alle unten mit Blick zurück nach oben: am Ostende der Spiaggia Grande beim Anleger, auf der Via Positanesi d'America am Torre Trasita – sechs Minuten ohne Steigung, und fast niemand geht sie – oder vom Boot hundert Meter draußen, der einzigen Möglichkeit, das ganze Gesicht der Stadt ohne Weitwinkelverzerrung zu halten. Von innen lässt sich Positano nicht fotografieren.

Wann verliert Positano am Abend das Licht?

Dreißig bis vierzig Minuten vor der Sonnenuntergangszeit Ihrer App: Die Sonne verschwindet hinter dem Westgrat, lange bevor sie den Horizont erreicht, und die Stadt wird in zehn Minuten flach und blau. Bleiben Sie trotzdem – wenn die Lampen angehen, werden die Terrassen warm gegen einen noch blauen Himmel, und das ist zwanzig Minuten lang das beste Bild des Abends.

Ist Sorrent oder Positano besser für Familien mit Kinderwagen?

Sorrent: Die Altstadt liegt eben auf einer Tuffklippe, die Villa Comunale ist von den meisten Hotels ein flacher Weg, und es gibt Schatten und keine Treppen zu verhandeln. Positano ist eine Treppe mit mehreren hundert Stufen zwischen der Haltestelle Sponda und dem Strand, ohne alternativen Weg hinunter und ohne öffentlichen Aufzug – falsch für Kinderwagen, eingeschränkte Mobilität und späte Schwangerschaft.

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